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Viele Menschen denken, mit der Motivation sei es ähnlich wie mit dem Hunger, man hat oder man hat nicht.
Das stimmt aber nicht! Es gibt durchaus Möglichkeiten, seine eigene Motivation zu beeinflussen.

Damit wir Menschen erfolgreich lernen können, brauchen wir folgendes:

  • Die Bereitschaft dazu, das heisst wir müssen bereit sein uns anzustrengen.
  • Interesse an dem, was wir lernen, und am Lernen selbst.
  • Vertrauen in die eigene Fähigkeiten.
  • Die Fähigkeit, sich selber Ziele zu setzen.

Du kannst darum deine Motivation jederzeit beeinflussen, indem du an:

  • deiner Einstellung
  • deiner Leistungsbereitschaft
  • deinem Interesse
  • am Vertrauen in deine Fähigkeit

arbeitest und indem du dir selbst Ziele setzt.

Hast du schon mal darüber nachgedacht, wie du dich motivieren kannst?
Wenn nicht, ist jetzt ein guter Zeitpunkt dazu.
Überlege dir drei Sachen, die du machen kannst, um dich zu motivieren!

  • Ich achte darauf, wann ich lustlos bin. Ich überwinde mich und lerne dann noch ein Stück mehr.
  • Ich überlege mir ein alternatives Vorgehen wenn es nicht gut vorangeht.
  • Ich bespreche mit Freunden oder Verwandten, dass sie mich unterstützen wenn ich schlecht vorankomme oder in einem Tief hänge.
  • Ich achte darauf gemäss meinem eigenen Kräftehaushalt zu lernen.
  • Wenn ich ein Motivationstief habe, erinnere ich mich an meine langfristigen Ziele oder an grundlegende Werte, die mich motivieren.

(Selbst-)Belohnungsstrategien

  • Es fühlt sich gut an, mich selbst überwunden zu haben.
  • Wenn ich mein Lern- oder Tagesziel erreicht habe, belohne ich mich selbst mit etwas Kleinem.
  • Wenn ich eine grössere Arbeit erfolgreich bewältigt habe, lasse ich mir etwas schenken.
  • Ich finde eine Lerntätigkeit oder einen Lerninhalt, die bzw. der mir Freude bereitet.
  • Ich lobe mich selbst, wenn ich etwas gut und gründlich gelernt habe.
  • Ich belohne mich mit kleinen Pausen.
  • Ich suche mir jemanden, der mich für mein Lernen lobt.

Positive Selbstzuschreibungen und leistungswirksame Attributionen

  • Wenn ich mich gut fühle, beginne ich mit den Lerninhalten auf die ich weniger Lust habe und widme mich danach den Inhalten, die mir leichter fallen.
  • Ich mache mir klar, was ich erreicht und was ich bewältigt habe.
  • Wenn ich die Wahl habe, nehme ich mir Aufgaben vor, von denen ich meine sie gut bewältigen zu können.
  • Ich betrachte das Erreichte und sage mir: “Gut, das habe ich geschafft!”
  • Bei Misserfolgen sage ich mir, dass ich es beim nächsten Mal besser machen kann und lege dies genau fest.
  • Ich halte mir vor Augen, dass Fehler zum Lernen dazu gehören und dass ich aus ihnen lernen kann.
  • Es ist ein gutes Gefühl, etwas erreicht zu haben.

Was ist Ihnen wichtig?

  • Von anderen Menschen akzeptiert zu werden?
  • Von anderen Menschen Anerkennung zu erhalten?
  • Für andere Menschen eine wichtige Funktion zu erfüllen?
  • Anderen Menschen helfen zu können?
  • Anderen Menschen etwas beibringen zu können?
  • Sich mit anderen Menschen im Wettstreit zu messen?
  • Von anderen Menschen unabhängig zu sein?
  • Sich ständig weiterzuentwickeln?
  • Ein hohes Maß an Sicherheit?
  • Abwechslung im Leben?

Hast du eigene Ideen oder Vorschläge, hinterlasse doch einen Kommentar!

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