Konzentration ist die Fähigkeit, seine volle Aufmerksamkeit für eine bestimmte Zeit auf eine bestimmte Aufgabe oder Person zu richten.

Wenn du deine Konzentration verbessern willst, musst du dir zuerst klar werden, was dich davon abhält dich zu konzentrieren.

Suche deine Konzentrationsfresser. Überlege dir, von was du dich am ehesten ablenken lässt.

  • Geräusche oder Lärm, Gespräche von Anderen, Lärm von Aussen, Musik…
  • Unordnung auf dem Schreibtisch oder im Zimmer
  • Gerüche; es riecht nach Essen und du hast Hunger…
  • Elektronische Geräte wie Handy, Computer, Tablet, Emails, SMS, Chats…
  • Personen, die etwas von dir wollen; Eltern, Geschwister, Freunde…
  • Dich beschäftigt etwas, das du erlebt hast oder ein bevorstehender Test
  • Deine Gefühle, z.B. Freude, Ärger, Nervosität…
  • Gedanken an Freizeit, Hobby, Freunde…
  • Schlafmangel

Wenn wir die Konzentrationsfresser nicht ernst nehmen und krampfhaft versuchen uns gegen sie zu wehren, verbrauchen wir sehr viel Energie.lens-1209823_640

Meistens hat es einen Grund, warum die Konzentrationsfresser immer genau dann kommen, wenn wir sie nicht wollen.
Geschwister suchen möglicherweise die Anerkennung von dir, oder die Eltern wollen wissen wie es dir geht. Wenn du dir 5 min. Zeit nimmst und danach erklärst, dass du dich jetzt konzentrieren musst, hast du möglicherweise anschliessend eine Stunde Ruhe.

Gewisse Konzentrationsfresser lassen sich ganz einfach ausschliessen, indem man sie ausschaltet oder offline geht.

Gedanken an Freizeit, Hobby und Freunde sind normal. Wenn du einen Zeitplan machst, kannst du bewusst auch Freizeit und Entspannung einplanen. So kannst du deinem Konzentrationsfresser ganz genau sagen wann er an der Reihe ist.

  • Hänge ein Ruheschild an die Zimmertüre
  • Suche einen ruhigen Platz
  • Ruhige Musik kann anderen Lärm übertönen
  • Nimm ein leeres Blatt und schreibe die Gedanken kurz nieder. Manchmal hilft das, damit sie nicht mehr kommen.
  • Wenn sich meine Konzentration verringert, mache ich eine kurze Pause von fünf Minuten.
  • Ich bewege mich beim Lernen. Zum Beispiel: kurzes Aufstehen, sich Strecken…
  • Ich trinke beim Lernen regelmässig Wasser oder ungesüsste Getränke.
  • Ich sorge für frische Luft.
  • Nach dem Lernen treibe ich Sport.
  • Ich achte auf mein inneres Erleben beim Lernen.
  • Ich erinnere mich an positive Lernerfahrungen.
  • Ich achte auf meine Körperhaltung beim Lernen.
  • Wenn ich innere Zweifel oder ähnliches verspüre, benenne ich sie und stelle mir dann etwas Positives vor.
  • Ich achte darauf, dass ich genug geschlafen habe.
  • Ich mache mir im Unterricht Notizen, so dass ich das Thema besser verstehe.
  • Ich wähle im Unterricht einen anderen Platz aus. Wann und warum?
  • Ich bereinige Konfliktsituationen, die mich vom Lernen abhalten.

Lernpausen stellen eine gute Konzentrationsleistung sicher. Sehen Sie sich hier den Artikel dazu an.


Hast du eigene Ideen oder Vorschläge, hinterlasse doch einen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.